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25 der besten Fotomotive für eine Reise durch Island
Island wirkt oft wie ein Ort, der speziell für Fotografen geschaffen wurde. Von tosenden Wasserfällen und schwarzen Sandstränden über Gletscherlagunen und dampfende Geothermalgebiete bis hin zu pastellfarbenen Bergen im Hochland bietet die Insel ein ständig wechselndes Spiel von Licht und Stimmung. Egal, ob Sie Ihre erste Kamera oder eine komplette Objektivausrüstung dabei haben, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die besten Fotomotive des Landes zu finden und wunderschöne Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen.
Goldener Kreis: Wasserfälle und Grabenbrüche
Das Besondere am Goldenen Kreis: Er vereint drei der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Islands zu einem Tagesausflug ab Reykjavík: die tektonische Spalte bei Þingvellir, das Geysir-Gebiet mit seinen sprudelnden heißen Quellen und den imposanten Wasserfall Gullfoss. Jede dieser Attraktionen bietet beeindruckende Ausblicke und ist in den meisten Jahreszeiten gut erreichbar.
Ikonische Aufnahmen: In Þingvellir rahmen Sie die Almannagjá-Verwerfung mit Holzstegen ein, die den Blick durch den Graben lenken. Halten Sie Strokkur am Geysir während seines Ausbruchs fest, indem Sie vorfokussieren und kurze Serienaufnahmen machen. Für Gullfoss begeben Sie sich zum unteren Aussichtspunkt, um die Flussbiegung vor dem Abstieg in die Schlucht zu zeigen, oder treten Sie zurück, um mit einem Weitwinkel die geschichteten Kaskaden und den Nebel einzufangen.
Beste Zeit und Licht: Am frühen Morgen oder späten Nachmittag ist es weniger voll und die Sonne blendet weniger. Im Winter taucht die tiefstehende Sonne den Sprühnebel am Gullfoss in goldene Töne; im Sommer hält das Licht des späten Abends stundenlang an.
Fototipp: Verwenden Sie einen Zirkularpolarisationsfilter, um Blendeffekte auf nassen Felsen zu reduzieren und Grüntöne zu intensivieren; bringen Sie ein Mikrofasertuch mit, um den Sprühnebel in der Nähe von Gullfoss konstant zu halten.
Südküste: Wasserfälle, schwarzer Sand und Brandungspfeiler
Warum es so besonders ist Die Südküste bietet eine dramatische Szenerie nach der anderen: Seljalandsfoss und das versteckte Gljúfrabúi, der mächtige Vorhang des Skógafoss, der mystische schwarze Sand von Reynisfjara und Dyrhólaey sowie die stimmungsvolle Ruine bei Sólheimasandur.
Ikonische Aufnahmen: Gehen Sie hinter den Seljalandsfoss, um die Wasserfälle vor dem leuchtenden Sonnenuntergang einzurahmen. Neigen Sie Ihr Objektiv leicht nach oben, um den Höhlenrand mit einzubeziehen und so einen natürlichen Rahmen zu schaffen. Am Skógafoss sollten Sie etwas Abstand halten, um den Fluss als Führungslinie zu nutzen und mit Langzeitbelichtungen zu experimentieren, um das Wasser weichzeichnen zu lassen. Fotografieren Sie die Reynisdrangar-Felsnadeln von den Klippen Dyrhólaeys aus für eine erhöhte Perspektive oder vom Strand aus, um die markanten Basaltstrukturen im Vordergrund hervorzuheben.
Die beste Zeit und das beste Licht: Der Sonnenaufgang taucht Viks Küste in sanftes Rosa, während das Licht des späten Nachmittags die Felsbögen von Dyrhólaey umspielt. Bewölkte Tage eignen sich perfekt für Wasserfallporträts mit gleichmäßigem Licht.
Sicherheitshinweis: In Reynisfjara sollten Sie dem Meer niemals den Rücken zukehren. Brandungswellen können weit ins Landesinnere spülen. Halten Sie ausreichend Abstand zum Ufer und beachten Sie die Warnschilder.
Vatnajökull und die Gletscherlagunen
Warum es so besonders ist : Europas größte Eiskappe bringt surreale Landschaften hervor: die schwimmenden Eisskulpturen von Jökulsárlón und Fjallsárlón, die diamantähnlichen Eisbrocken, die auf Breiðamerkursandur glitzern, und die im Winter blau schimmernden Eishöhlen.
Für ikonische Aufnahmen in Jökulsárlón fotografieren Sie nah und aus der Nähe kleiner Eisberge, um den Vordergrund zu strukturieren, und legen Sie dann Gletscher und Berge im Hintergrund darüber. Am „Diamantenstrand“ suchen Sie nach klarem Eis mit eingeschlossenen Blasen und nutzen lange Belichtungszeiten, um die zurückweichenden Wellen um sie herum zu verwischen. In Eishöhlen isolieren Sie Texturen und Kurven; lassen Sie diffuses Licht saphirblaue Töne zum Vorschein kommen.
Die beste Zeit und das beste Licht: Die blaue Stunde vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang verwandelt das Eis in leuchtende Formen. Im Winter erstrahlt das Eis in tiefstem Blau; im Sommer spiegeln sich dynamische Himmel im ruhigen Lagunenwasser.
Fototipp: Neutraldichtefilter sind unentbehrlich, um Wasser um Eis herum zu glätten. Buchen Sie Eishöhlenbesuche aus Sicherheitsgründen und für den sicheren Zugang immer bei zertifizierten Führern.
Halbinsel Snæfellsnes: Island im Miniaturformat
Warum es so besonders ist : Snæfellsnes vereint Islands Vielfalt auf engstem Raum: den kegelförmigen Kirkjufell, die schwarze Kirche von Búðir auf goldenem Gras, die zerklüfteten Meeresklippen von Arnarstapi und mit Moos bedeckte Lavafelder.
Ikonische Aufnahmen: Setzen Sie Kirkjufell mit den kleinen Kaskaden des Kirkjufellsfoss im Vordergrund in Szene. Spielen Sie in Búðir mit dem Negativraum und führen Sie Pfade durch das Lavafeld. Entlang des Arnarstapi rahmen Sie die Felsbögen mit der brechenden Brandung und der Vogelwelt ein.
Beste Zeit und Licht: Sanfte Abende erzeugen die typischen Spiegelungen des Kirkjufell in stillen Wasserflächen; Winterschnee verleiht der Szenerie einen grafischen und minimalistischen Charakter.
Fototipp: Bewegen Sie Ihre Füße. Kleine Positionsveränderungen verändern dramatisch, wie Kirkjufell mit den Wasserfällen und dem Himmel harmoniert.
Nordisland: Vom Mývatn bis zur Arktis
Warum es so besonders ist : Der Norden vereint vulkanische Dramatik mit eleganten Wasserfällen und Küstencharme: Dampfaustritte und bemalte Erde bei Námaskarð, Krater in der Nähe von Mývatn, die ruhige Kurve des Goðafoss, die rohe Kraft des Dettifoss und Walbeobachtungsszenen in der Nähe von Húsavík.
Ikonische Aufnahmen: Am Goðafoss sollten Sie beide Ufer und den Aussichtspunkt auf der Insel erkunden, um die hufeisenförmige Gestalt des Wasserfalls zu entdecken. Am Dettifoss empfiehlt sich eine Weitwinkelaufnahme, um die Dimensionen vor den Canyonwänden zu verdeutlichen oder die Strukturen des Wasserfalls hervorzuheben. In den Geothermalgebieten sollten Sie sich nah heranwagen, um die Muster in der Erde und den aufsteigenden Dampf vor dem strahlend blauen Himmel einzufangen.
Beste Zeit und bestes Licht: Am frühen Morgen leuchtet der Dampf im Kontrast zur kühlen Luft am Námaskarð. Bewölkter Himmel mildert die Kontraste am Dettifoss und lässt die Farben der Erde leuchten.
Ostfjorde und Vestrahorn
Was diesen Ort so besonders macht: Schroffe Gipfel treffen bei Stokksnes auf spiegelnde schwarze Dünen, während ruhige Fischerdörfer, spiegelglatte Fjorde und gelegentliche Papageitaucherkolonien den Osten fotogen und friedlich machen.
In Vestrahorn bieten sich ikonische Fotomotive : Windgeformte Dünengräser und Gezeitentümpel spiegeln die Berge wider. Eystrahorn besticht durch seine dramatische, kantige Landschaft, in der das Wetter vom Meer herüberweht. In den Fjordstädten spiegeln sich die farbenfrohen Häuser im stillen Wasser.
Beste Zeit und Licht: Das wechselhafte Wetter taucht Vestrahorn in ein stimmungsvolles Lichtspiel; der Sonnenaufgang sorgt oft für sanfte Pastelltöne und sanfte Lichtreflexe.
Westfjorde: Drama in der Ferne
Warum es so besonders ist: Weitaus weniger Besucher erreichen die Westfjorde, was diejenigen, die es tun, mit steil aufragenden Klippen, dem tosenden Dynjandi und roten Sandstränden wie Rauðisandur belohnt. Papageientaucher nisten in Látrabjarg oft nahe der Klippenkante.
Eindrucksvolle Aufnahmen: In Dynjandi gelingt eine vielschichtige Komposition, indem Sie etwas Abstand nehmen und jede Ebene des Tals einfangen. In Látrabjarg positionieren Sie sich in sicherer Entfernung und fotografieren Sie Papageientaucher auf Augenhöhe vor weichem Hintergrund.
Beste Zeit und bestes Licht: Lange Sommerabende tauchen die Klippen in goldenes Licht. Frühling bis Hochsommer ist die beste Zeit, um Papageientaucher zu beobachten.
Sicherheitsfelsen können unterspült werden. Halten Sie einen sicheren Abstand zu den Kanten und beachten Sie die örtlichen Hinweise.
Highlands: Bemalte Berge und jenseitige Innenräume
Warum es so besonders ist : Die Highlands sind nur im Sommer zugänglich und offenbaren dann die Rhyolithhänge von Landmannalaugar, die dampfenden Bergrücken von Kerlingarfjöll, schwarze Wüsten und leuchtend grünes Moos über Lavagestein. Das Gefühl von Weite und Einsamkeit ist unvergleichlich.
Für ikonische Aufnahmen wandern Sie oberhalb von Landmannalaugar, um die bunten Farben und die geschwungenen Bergrücken einzufangen. In Kerlingarfjöll lenken dampfende Fumarolen den Blick des Betrachters diagonal. Halten Sie Ausschau nach einsamen Wanderern oder Zelten, um die Dimensionen zu verdeutlichen.
Hinweis zur Zufahrt: Für die F-Straßen sind oft geländegängige Fahrzeuge mit hoher Bodenfreiheit und Erfahrung im Durchfahren von Flüssen erforderlich. Informieren Sie sich über die Straßenverhältnisse und ziehen Sie geführte Touren in Betracht.
Reykjavík und urbane Motive
Was sie so besonders macht: Islands Hauptstadt besticht durch moderne Linien, kräftige Farben und das Licht der Küste. Verschmelzen Sie Architektur mit Meerblick und stimmungsvollem Straßenflair zu einem vollständigen visuellen Eindruck Ihrer Reise.
Ikonische Aufnahmen: Fotografieren Sie die Hallgrímskirkja vom Sockel aus mit einem Weitwinkelobjektiv, um die Basaltsäulen hervorzuheben, oder fahren Sie mit dem Turm für Stadtpanoramen. Nutzen Sie die Glasfassade der Harpa für geometrische Spiegelungen und setzen Sie die Skulptur „Sun Voyager“ vor einem dramatischen Himmel in Szene. Am Leuchtturm von Grótta bieten sich minimalistische Meereslandschaften und, in der Nebensaison, ferne Nordlichter an.
Die beste Zeit und das beste Licht sind die Blaue Stunde, die Stadtansichten besonders schmeichelhaft in Szene setzt. Nach Regen erzeugen Pfützen spiegelähnliche Reflexionen, die sich hervorragend für kreative Bildkompositionen eignen.
Aurora, Mitternachtssonne und die Magie der Jahreszeiten
Nordlichter: Von etwa September bis April können Polarlichter den Himmel in klaren, dunklen Nächten erleuchten. Suchen Sie nach Orten mit klarem Blick nach Norden und minimaler Lichtverschmutzung. Verwenden Sie ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv, einen hohen ISO-Wert und kurze Belichtungszeiten, um scharfe Muster einzufangen.
Mitternachtssonne: Im späten Frühling und Sommer leuchten die Nächte, anstatt dunkel zu werden. Planen Sie Fotoshootings an Wasserfällen und Küsten für die verlängerten goldenen Stunden, wenn das Licht die Landschaft scheinbar endlos in ein sanftes Licht taucht.
Die Übergangsjahreszeiten: Der Frühling bringt einen Kontrast zwischen schneebedeckten Gipfeln und sprießendem Grün; der Herbst fügt Birken und Moosen warmes Laub hinzu und erhöht zudem das Potenzial für Nordlichter.
Praktische Fotografie-Tipps in Island
Ausrüstung und Schutz: Bringen Sie wetterfeste Schutzhüllen oder Regenhüllen, Mikrofasertücher und Objektivreinigungstücher mit. Ein Polarisationsfilter reduziert Blendeffekte; ND-Filter ermöglichen weiche Wasserfälle und realistische Wellenbewegungen. Stative sollten wind- und seewasserfest sein.
Gelingende Bildkompositionen: Achten Sie auf Führungslinien in Flüssen und Straßen, Texturen in Lava und Dünen sowie auf Größenverhältnisse wie Menschen oder Schafe. Wechseln Sie häufig die Perspektive – niedrige Winkel auf schwarzem Sand, hohe Aussichtspunkte für Täler und Fjorde.
Respekt und Sicherheit: Bleiben Sie auf den markierten Wegen, um das empfindliche Moos zu schützen und Ihren eigenen Tritt zu sichern. Halten Sie Abstand zu Wildtieren, insbesondere zu brütenden Vögeln. Heiße Quellen und geothermische Krusten können gefährlich sein; beachten Sie die Beschilderung. Das Wetter kann sich schnell ändern – ziehen Sie sich warm an, verfolgen Sie die Wettervorhersage und führen Sie das Nötigste mit.
Drohnen und Verhaltensregeln: Fliegen Sie nur dort, wo es erlaubt ist, halten Sie Sichtkontakt, meiden Sie Menschenansammlungen und Wildtiere und beachten Sie lokale Verbote in der Nähe beliebter Orte und Naturschutzgebiete. Achten Sie auf den Wind und geben Sie anderen Personen stets genügend Abstand und Ruhe.
Anfahrt und Zugang: Die Entfernungen sind länger als sie aussehen. Prüfen Sie täglich die Straßenverhältnisse, tanken Sie in abgelegenen Gebieten voll und befahren Sie keine unbefestigten Straßen ohne geeignete Fahrzeuge und die nötige Fahrpraxis. Nutzen Sie zum Fotografieren die dafür vorgesehenen Ausweichbuchten und nicht den Seitenstreifen.
Island belohnt Neugier und Geduld mit unvergesslichen Eindrücken, selbst wenn die Speicherkarte schon voll ist. Von tosenden Wasserfällen bis hin zu spiegelglattem Eis, von pastellfarbenen Sommernächten bis zum Polarlicht – die schönsten Fotomotive der Insel warten schon beim nächsten Besuch.

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